Ablauf der Behandlung / Erstdiagnostik
In unserer Praxis für sanfte ganzheitliche Kieferorthopädie in Reinbek legen wir großen Wert auf eine gründliche, individuelle und ganzheitliche Diagnostik. Jeder Mensch ist einzigartig - deshalb betrachten wir nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Körper und seine Funktionen.
Im Folgenden erfahren Sie, wie der Ablauf der Behandlung und die Erstdiagnostik in unserer Praxis stattfinden.
Bei Ihrem ersten Termin in unserer Praxis erfolgt zunächst die Aufnahme Ihrer Versichertendaten. Anschließend werden die Patientendaten digital erfasst. Auf Wunsch können Sie diese Informationen bereits vorab bequem über unsere Homepage ausfüllen.
Im Mittelpunkt der Erstberatung steht das persönliche Gespräch. Dabei besprechen wir Ihre individuelle Situation ausführlich und betrachten unter anderem:
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die Anamnese
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mögliche Zahnfehlstellungen
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Kieferfehlstellungen
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funktionelle und ganzheitliche Zusammenhänge
Bereits in diesem Termin wird eingeschätzt,
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wie ausgeprägt die Zahn- oder Kieferfehlstellung ist,
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wann ein günstiger Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn ist,
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und welchen Umfang eine kieferorthopädische Behandlung oder eine Dentosophie-Behandlung voraussichtlich haben wird.
Darüber hinaus prüfen wir, ob weitere Zusammenhänge berücksichtigt werden sollten, zum Beispiel in Bezug auf:
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orthopädische Themen
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Fehlsichtigkeit
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Sprachauffälligkeiten
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funktionelle Beschwerden
So schaffen wir von Anfang an die Grundlage für eine individuell abgestimmte und ganzheitliche Behandlung.
Zähne lassen sich nicht isoliert betrachten. Sie sind immer Teil eines komplexen, gesamtkörperlichen Systems. Deshalb führen wir zu Beginn der Behandlung eine besonders sorgfältige und ausführliche Diagnostik durch.
Im Rahmen dieser Erstuntersuchung erfassen wir nicht nur die Zahn- und Kiefersituation, sondern auch übergeordnete Zusammenhänge, zum Beispiel:
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Fehlstellungen der Wirbelsäule
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Fehlsichtigkeit
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Unregelmäßigkeiten des Skelettsystems
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falsche Atmung
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Zungenfehlfunktionen
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Störungen im muskulären Gleichgewicht
Für die Diagnostik erstellen wir unter anderem folgende Unterlagen:
Abdrücke des Gebisses / Modelle
Zur genauen Beurteilung der Zahnsituation werden Modelle des Gebisses angefertigt.
Digitale Abformung mit dem TRIOS Scanner
Neu in unserer Praxis: Die digitale Abformung des Gebisses mit dem TRIOS Shape Scanner.
Unsere kieferorthopädische Praxis in Reinbek wird immer digitaler – für noch mehr Komfort und Präzision. Die digitale Abformung ersetzt in vielen Fällen den klassischen Abdruck und macht die Untersuchung für unsere Patientinnen und Patienten besonders angenehm.
Röntgenuntersuchung
Mit Hilfe moderner Röntgendiagnostik können wir wichtige Befunde sichtbar machen, zum Beispiel:
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nicht angelegte Zähne
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verlagerte, im Knochen verborgene Zähne
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Weisheitszähne
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Kiefergelenkfehlstellungen
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aktuelle Wachstumsphasen
Fotos mit dem DentalEyePad
Neu: Für eine präzise Dokumentation erstellen wir Fotos mit unserem modernen DentalEyePad.
Ganzheitliche Untersuchung in unserer kieferorthopädischen Praxis in Reinbek
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis ist die ganzheitliche Diagnostik. Dabei betrachten wir nicht nur den Biss, sondern auch die Zusammenhänge zwischen Kiefer, Muskulatur, Haltung und Körperfunktionen.
Unsere Untersuchung kann unter anderem folgende Bereiche umfassen:
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genaue, muskelbezogene Diagnostik des Kiefergelenks
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Untersuchung zur Vermeidung möglicher Spätschäden
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Ganzkörperuntersuchung
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kinesiologische Untersuchung
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Kontrolle des Zungenbandes
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Analyse des Zusammenhangs zwischen Biss und einzelnen Körperfunktionen
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Überprüfung auf mögliche Winkelfehlsichtigkeit
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Austestung von Materialien mit Hilfe der Kinesiologie
Diese erweiterte Diagnostik ist insbesondere auch für Menschen mit
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Allergien
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Neurodermitis
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Asthma
von großer Bedeutung.
Im anschließenden Besprechungstermin werten wir alle erhobenen Befunde sorgfältig aus. Dazu gehören unter anderem:
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Modellanalysen
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Fotoanalysen
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Röntgenanalysen
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Ergebnisse der Ganzkörperstatusuntersuchung, sofern diese durchgeführt wurde
Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Therapievorschlag. Selbstverständlich besprechen wir mit Ihnen auch die voraussichtlichen Behandlungsschritte sowie mögliche Kosten transparent und verständlich.
So wissen Sie genau, welche Behandlung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll ist und wie der weitere Weg aussieht.
FAQ zur Dentosophie
Was ist Dentosophie?
Dentosophie bedeutet sinngemäß „die Weisheit der Zähne“. Die Methode betrachtet Zähne, Kiefer, Atmung, Schlucken und Kauen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Menschen.
Im Mittelpunkt stehen funktionelle Zusammenhänge im Mund- und Gesichtsbereich. Ziel ist es, natürliche Funktionen wie Nasenatmung, physiologisches Schlucken, Lippenschluss und beidseitiges Kauen zu fördern und dadurch eine harmonische Entwicklung von Kiefer, Muskulatur und Haltung zu unterstützen.
Dentosophie kann in vielen Lebensphasen sinnvoll sein:
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als präventive Maßnahme bereits im frühen Kindesalter
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bei Kindern und Jugendlichen
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bei Erwachsenen
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vor einer kieferorthopädischen Behandlung
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begleitend zur Kieferorthopädie
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in bestimmten Fällen auch nach kieferorthopädischer Behandlung
Die Therapie wird immer individuell auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt.
Eine Dentosophie-Behandlung kann häufig bereits ab etwa 2 bis 3 Jahren begonnen werden. Grundsätzlich ist sie bis ins Erwachsenenalter möglich.
Gerade im Kindesalter lassen sich ungünstige Funktionsmuster oft besonders gut begleiten und positiv beeinflussen.
Ja. Auch Erwachsene können von Dentosophie profitieren. Die Behandlung kann helfen, funktionelle Zusammenhänge im Bereich von Atmung, Schlucken, Zungenlage, Kieferbalance und Muskelspannung zu verbessern.
Sie wird daher nicht nur bei Kindern, sondern auch im Erwachsenenalter begleitend oder eigenständig eingesetzt.
Dentosophie kann bei Kindern unter anderem dann in Betracht kommen, wenn folgende Auffälligkeiten bestehen:
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Mundatmung
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offene Mundhaltung
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falsche Zungenlage
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falsches Schluckmuster
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Zahnengstand oder Platzmangel
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Kieferfehlstellungen
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Knirschen
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Schnarchen
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wiederkehrende Rachen- oder Ohrinfekte
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Sprachauffälligkeiten, zum Beispiel Lispeln
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Schwierigkeiten bei der Schnullerentwöhnung
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Konzentrationsschwierigkeiten
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Bettnässen
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Körperfehlhaltungen
Ob Dentosophie im Einzelfall geeignet ist, sollte immer im Rahmen einer individuellen Untersuchung geklärt werden.
Auch bei Erwachsenen kann Dentosophie bei funktionellen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden, zum Beispiel bei:
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Mundatmung
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falscher Zungenlage
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fehlerhaftem Schlucken
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Zähneknirschen
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Kiefergelenkbeschwerden
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Kopf-, Nacken- oder Rückenverspannungen
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Schlafstörungen oder Schnarchen
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Haltungsauffälligkeiten
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Sprachauffälligkeiten
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt immer von der individuellen Befundsituation ab.
Die Dentosophie arbeitet mit einem weichen Silikongerät, dem sogenannten Balancer. Dieser wird individuell ausgewählt und dient als funktioneller Trainer für Mund, Zunge, Lippen und Gesichtsmuskulatur.
In der Regel wird der Balancer:
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tagsüber etwa 1 Stunde
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und nachts
getragen. Hinzu kommen meist tägliche Atemübungen.
Ziel ist es, die natürlichen Funktionen im Mundbereich zu fördern, insbesondere:
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den Lippenschluss
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die Zungenfunktion
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die Nasenatmung
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das physiologische Schlucken
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das beidseitige Kauen
Der Balancer ist ein weiches, elastisches Silikongerät, das in der Dentosophie eingesetzt wird. Er soll dabei helfen, funktionelle Abläufe im Mund- und Gesichtsbereich zu trainieren und ungünstige Gewohnheiten schrittweise zu verändern.
Welcher Balancer geeignet ist, wird individuell entschieden.
Die Behandlungsdauer ist unterschiedlich und hängt unter anderem ab von:
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dem Alter
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der Ausgangssituation
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den funktionellen Gewohnheiten
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der Regelmäßigkeit der Anwendung
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der Mitarbeit im Alltag
Häufig erstreckt sich eine Behandlung über mehrere Monate bis wenige Jahre. Bei Kindern liegt die Behandlungsdauer erfahrungsgemäß oft bei etwa 1,5 Jahren, kann aber individuell abweichen.
Dentosophie ist nicht grundsätzlich ein Ersatz, sondern kann je nach Befund eine eigenständige Therapie, eine Vorbehandlung oder eine begleitende Maßnahme zur Kieferorthopädie sein.
Während klassische Zahnspangen vor allem mechanisch auf die Zahnstellung einwirken, richtet sich die Dentosophie stärker auf die Funktion von Zunge, Lippen, Atmung, Schlucken und Muskulatur.
Welche Kombination sinnvoll ist, wird individuell entschieden.
Ja, das kann in vielen Fällen sinnvoll sein. Dentosophie kann:
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vor einer kieferorthopädischen Behandlung
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begleitend zur Kieferorthopädie
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oder in bestimmten Fällen auch nach kieferorthopädischer Behandlung
eingesetzt werden.
Ob und wann dies sinnvoll ist, sollte individuell geprüft werden. Gegebenenfalls wird auch der behandelnde Kieferorthopäde einbezogen.
In vielen Fällen ist ein Retainer kein grundsätzliches Hindernis für den Beginn einer Dentosophie-Behandlung. Wichtig ist jedoch, dass dies im Beratungsgespräch angegeben wird, damit die Situation individuell beurteilt werden kann.
Für eine fundierte Beurteilung ist häufig ein aktuelles Röntgenbild erforderlich. Zusätzlich können je nach Situation weitere Unterlagen notwendig sein, zum Beispiel:
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digitale Abformung oder Scan
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Fotos
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ganzheitliche Funktionsuntersuchungen
Erst auf dieser Basis kann ein individueller Therapie- und Behandlungsplan erstellt werden.
Im ersten Termin wird die Ausgangssituation sorgfältig erfasst. Danach können – falls erforderlich – weitere diagnostische Unterlagen angefertigt werden, um einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.
Dabei werden kieferorthopädische und dentosophische Aspekte gemeinsam berücksichtigt.
Die Dentosophie betrachtet nicht nur die Zahnstellung, sondern die funktionellen Zusammenhänge zwischen:
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Atmung
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Schlucken
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Kauen
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Zungenlage
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Kieferentwicklung
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Muskelspannung
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Haltung
Der Mundraum wird dabei als wichtiger Teil des gesamten Körpers verstanden. Deshalb spielt auch die Wechselwirkung mit Haltung und muskulärem Gleichgewicht eine Rolle.
Die Biomechanik beziehungsweise Posturologie ist eine diagnostische Betrachtungsweise, bei der der muskuläre Halteapparat und die Körperhaltung mit einbezogen werden.
Dabei wird untersucht, ob die Unterkieferposition Einfluss auf Haltung und muskuläres Gleichgewicht haben könnte. Solche Tests können Hinweise darauf geben, welche funktionellen Zusammenhänge bei der Behandlung berücksichtigt werden sollten.
RMB steht für Rhino-Mastikatorische Biomechanik. Dabei werden die Zusammenhänge zwischen:
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Nase und Atmung
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Kauapparat
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Haltungsapparat
in die Diagnostik und Therapie einbezogen.
Die Förderung der Nasenatmung ist ein zentraler Bestandteil der Dentosophie. Wenn überwiegend durch den Mund geatmet wird, kann dies mit funktionellen Auffälligkeiten im Mund- und Gesichtsbereich einhergehen.
Die Therapie zielt darauf ab, natürliche Abläufe wie Lippenschluss, Zungenfunktion und Nasenatmung zu unterstützen.
Ja, bei funktionell bedingtem Zähneknirschen kann Dentosophie unterstützend eingesetzt werden. Ziel ist es, die Balance im Bereich von Kiefer, Muskulatur und Funktion zu verbessern.
Ob dies im individuellen Fall sinnvoll ist, wird im Rahmen der Untersuchung geklärt.
Wenn Sprachauffälligkeiten mit einer ungünstigen Zungenlage, einem falschen Schluckmuster oder funktionellen Auffälligkeiten im Mundbereich zusammenhängen, kann Dentosophie unterstützend wirken.
Je nach Situation kann auch eine ergänzende Zusammenarbeit mit der Logopädie sinnvoll sein.
Ja, bei funktionellen Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks kann Dentosophie unterstützend eingesetzt werden. Durch die Förderung eines ausgewogenen Zusammenspiels von Muskulatur, Zungenfunktion und Kieferposition können Beschwerden in manchen Fällen positiv beeinflusst werden.
Ja, Dentosophie lässt sich gut mit anderen ganzheitlich orientierten Behandlungen kombinieren, zum Beispiel mit:
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Kieferorthopädie
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Logopädie
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Osteopathie
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Physiotherapie
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund ab.
Ja, gerade für Menschen mit besonderen Bedürfnissen kann diese Therapieform sinnvoll sein, wenn grundlegende Funktionen wie Atmung, Schlucken oder Kauen Unterstützung benötigen.
Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, wird individuell geprüft.
Dentosophie gilt als sanfte, nicht-invasive Therapieform. Wichtig für einen guten Verlauf sind:
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eine sorgfältige Anamnese
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die passende Auswahl des Balancers
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eine gute Begleitung
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regelmäßige Kontrollen
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die aktive Mitarbeit des Patienten
Wie bei jeder funktionellen Therapie sollte die Behandlung individuell geplant und begleitet werden.
Da Dentosophie zur alternativen Zahnheilkunde gezählt wird, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen hängt eine mögliche Erstattung vom jeweiligen Tarif ab.
Im Allgemeinen sind mit der Dentosophie keine besonderen Diäten oder Einschränkungen verbunden. Im Rahmen der Behandlung werden jedoch funktionelle Gewohnheiten, zum Beispiel einseitiges Kauen, beobachtet und gegebenenfalls besprochen.
Ja, da die Methode sanft und nicht-invasiv ist, empfinden viele Patienten sie als gut zugänglich. Eine ruhige Begleitung und verständliche Aufklärung sind dabei besonders wichtig.
Eine klassische Zahnspange wirkt in erster Linie mechanisch auf die Zahnstellung. Die Dentosophie setzt dagegen stärker an den Funktionen des Körpers an, insbesondere bei:
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Atmung
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Zungenlage
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Schlucken
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Lippenfunktion
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Kauen
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Muskelbalance
Beides kann sich – je nach Befund – sinnvoll ergänzen.
Das Ziel der Dentosophie ist es, natürliche Funktionen im Mund- und Gesichtsbereich zu harmonisieren und dadurch eine gesunde Entwicklung und ein besseres funktionelles Gleichgewicht zu unterstützen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere:
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Nasenatmung
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physiologisches Schlucken
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ausgewogene Muskelaktivität
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beidseitiges Kauen
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harmonische Kieferentwicklung
Ob Dentosophie für Sie oder Ihr Kind geeignet ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch klären. Nach einer individuellen Untersuchung können die notwendigen Unterlagen erhoben und ein passender Therapieplan erstellt werden.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.